Anwendungsfälle Usability-Tests

Remote-Usability-Tests mit Bildschirm, Stimme und Kontext

Führen Sie Remote-Usability-Tests auf den eigenen Computern und Smartphones der Teilnehmenden durch. Sie erledigen vorgegebene Aufgaben auf Ihrer Website oder in Ihrer App, nehmen dabei ihren Bildschirm auf, denken laut und bewerten danach, wie einfach es war.

Ein Mann denkt laut, während er zu Hause eine Website auf seinem Laptop testet

Usability-Tests prüfen, ob Menschen mit einer Website oder App das erledigen können, wofür sie gekommen sind, und wo sie hängen bleiben. Teilnehmende versuchen vorgegebene Aufgaben und denken dabei laut, während die Forschenden auf Zögern, Fehler und Verwirrung achten. Bei Zolensa nehmen Teilnehmende Bildschirm und Stimme auf, während sie jede Aufgabe auf ihrem eigenen Gerät erledigen, und bewerten danach, wie einfach es war. Um tiefer einzusteigen, bespricht die Forscherin oder der Forscher den Ablauf mit der teilnehmenden Person in einem Live-Videointerview, während Beobachter unsichtbar zuschauen.

Wann sich Usability-Tests eignen

  • Vor einem Launch oder Redesign: Probleme finden, solange sie günstig zu beheben sind.
  • Wichtige Abläufe: Registrierung, Suche, Checkout, Buchung, Kontoeinstellungen.
  • Mobil und Desktop: auf den Geräten testen, die Menschen wirklich nutzen.
  • Nach einer Änderung: mit einer neuen Runde von fünf oder mehr Personen prüfen, ob eine Korrektur funktioniert.
  • Benchmarking: dieselben Aufgaben bei Ihrem Produkt und bei einem Wettbewerber.

So läuft eine Studie mit Zolensa ab

  1. Eine Aufgabe, eine Bildschirmaufnahme. Schreiben Sie für jede Aufgabe das Szenario in die Anleitung: „Sie möchten Ihre Lieferadresse ändern. Zeigen Sie uns, wie Sie das machen würden.“ Fügen Sie darunter eine Frage mit Bildschirmaufnahme hinzu.
  2. Sagen, wohin es geht. Nennen Sie Teilnehmenden die Website oder App, die sie öffnen sollen. Am Computer teilen sie den Browser-Tab oder das Fenster, auf dem Smartphone nutzen sie die Bildschirmaufnahme ihres Geräts.
  3. Jede Aufgabe messen. Fragen Sie nach der Aufnahme „Hat es geklappt?“ als Einfachauswahl und lassen Sie auf einer Skala von 1 bis 7 bewerten, wie einfach es war.
  4. Nur bei Bedarf nach dem Warum fragen. Zeigen Sie „Was stand Ihnen im Weg?“ nur denen, die sagen, dass es nicht geklappt hat.
  5. Für mehr Tiefe live gehen. Planen Sie für einige Teilnehmende nach ihren Aufnahmen ein Einzelinterview per Video. Sehen Sie sich zuerst die Aufnahmen an und fragen Sie dann nach den Momenten, in denen es hakte, während Beobachter aus dem Beobachtungsraum zuschauen.
  6. Die Belege sammeln. Markieren Sie jedes Problem als Highlight mit Start, Ende, Notiz und einem Tag wie „Navigation“. Die Highlight-Seite listet jeden Clip auf, bereit für den Bericht.

Zolensa-Funktionen, die helfen

  • Bildschirmaufnahme mit Stimme. Computer nehmen im Browser auf, Smartphones laden die Aufnahme der eingebauten Bildschirmaufnahme hoch. Aufnahmen können bis zu 10 Minuten lang sein.
  • Bildschirmtext, durchsuchbar. Standardmäßig wird der Text jeder Aufnahme auf Zolensas eigenem Server gelesen. So können Sie nach der Seite oder Schaltfläche suchen, die Teilnehmende gesehen haben.
  • Transkripte mit Zeitangaben. Klicken Sie auf eine Zeile, um zu dem Moment zu springen, in dem jemand sagt: „Ich finde es nicht.“
  • Bedingte Fragen. Folgefragen nur für die, die sie brauchen.
  • Tags und Highlights. Taggen Sie jedes Problem und filtern Sie dann nach Tag, um jeden Clip zum selben Problem zu sehen.
  • Testteilnehmende. Ihr Team probiert jede Aufgabe zuerst kostenlos auf einem echten Smartphone aus.

Das sollten Sie einplanen

  • Fünf Personen finden die meisten Probleme. Mehrere kleine Runden mit Korrekturen dazwischen bringen mehr als eine große Runde.
  • Szenarien schreiben, keine Anleitungen. Sagen Sie, was die Person erreichen möchte, nicht, welche Schaltflächen sie drücken soll.
  • Eine Übungsaufgabe einbauen. Eine kurze erste Aufgabe hilft, sich daran zu gewöhnen, gleichzeitig aufzunehmen und zu sprechen.
  • Bei Bedarf ein Testkonto nutzen. Wenn der Ablauf eine Anmeldung oder Zahlung erfordert, geben Sie Teilnehmenden Testdaten in der Aufgabe und fragen Sie nie nach ihrer eigenen Karte.
  • Auf den Bildschirminhalt achten. Bitten Sie Teilnehmende, private Tabs und Benachrichtigungen vor der Aufnahme zu schließen.

Häufige Fragen

Was sind Remote-Usability-Tests?

Bei einem Remote-Usability-Test nehmen Teilnehmende von zu Hause oder aus dem eigenen Büro teil, auf ihrem eigenen Gerät. Sie erledigen Aufgaben und nehmen dabei Bildschirm und Stimme auf, mit oder ohne Moderation, die live zuschaut.

Was ist der Unterschied zwischen moderierten und unmoderierten Usability-Tests?

Bei einem unmoderierten Test arbeiten Teilnehmende die Aufgaben selbstständig durch und senden die Aufnahmen. Bei einem moderierten Test spricht eine Forscherin oder ein Forscher live mit der teilnehmenden Person und kann Fragen stellen. Bei Zolensa erledigen Teilnehmende die Aufgaben als Bildschirmaufnahmen, und Sie können in einem Live-Videointerview nachfassen, um zu verstehen, was passiert ist.

Wie viele Teilnehmende braucht ein Usability-Test?

Um Probleme zu finden, sind fünf bis acht Teilnehmende pro Runde und pro Nutzergruppe üblich. Führen Sie eine weitere Runde durch, nachdem Sie die wichtigsten Probleme behoben haben.

Können Teilnehmende eine mobile App testen?

Ja. Auf dem Smartphone nehmen Teilnehmende mit der Bildschirmaufnahme ihres Geräts auf, während sie die App nutzen, und laden die Aufnahme dann zur Aufgabe hoch. iPhone und Android haben beide eine eingebaute Bildschirmaufnahme.

Wie berichten wir Usability-Probleme?

Markieren Sie jedes Problem als Highlight mit Tag und Notiz. Exportieren Sie die Highlights als CSV mit Zeitangaben und Notizen oder fügen Sie die Clips zu einem Highlight-Reel mit Untertiteln für das Team zusammen.

Führen Sie Ihre nächste Studie mit Zolensa durch

Wir richten einen Workspace für Ihre Agentur ein und führen Ihr Team durch eine Studie. Testteilnehmende sind kostenlos und unbegrenzt.